Über COBRA

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Was ist COBRA? 

COBRA ist ein Projekt im Programm Transnationaler Wissens- und Erfahrungsaustausch, gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. Im Zentrum steht dabei das Zusammentreffen von jungen Brandenburger Kreativen und regionalen Firmen. Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren sollen diese Gruppen kontinuierlich an konkreten Problemstellungen der Firmen arbeiten.

Zielgruppen sind Studierende und Absolventen kreativer bzw. gestalterischer und mediengestalterischer Studiengänge (z.B. Architekten, Designer, IUK, etc.) von Brandenburger Hochschulen, die sich im Übergang zwischen Studium und Beruf, bzw. Anstellung und Selbstständigkeit befinden. Für Studierende und Absolventen bietet das Programm die Möglichkeit, sich aktiv kreativ und gestalterisch mit realen Problemstellungen auseinanderzusetzen und innovative Lösungen zu erarbeiten und wertvolle Kontakte auf dem Arbeitsmarkt zu knüpfen. Zusätzlich haben die Teilnehmer die Chance Vorträgen von nationalen und internationalen Experten zu den Projektthemen beizuwohnen.

Wie passiert das konkret?

Instrument für die Qualifikation der Absolventen ist das Zusammentreffen mit Unternehmen im Südosten Brandenburgs, die durch konkrete Problemstellungen in ihrem Betrieb den Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit liefern. Dabei wird die gesamte Bandbreite von Unternehmen in Südostbrandenburg angesprochen werden – von High-Tech Unternehmen im Energiesektor bis zu regionalen Traditionsprodukten.

Die zentrale Plattform für den Austausch bilden drei einwöchigen Projektwerkstätten (Nov. 2013, Mai 2014, Sept. 2014) statt. Hierbei kommen Absolventen, junge Selbstständige aus dem Bereich Kreativwirtschaft, lokale Unternehmen sowie Fachleute aus dem In- und Ausland zusammen. In den Workcamps werden Experten ihr Wissen im Bereich Ideenentwicklung, Projektarbeit und Netzwerkbildung weitergeben. Diese Praktiken, in deren Zentrum das kollaborative Arbeiten steht, stellen Schlüsselqualifikationen auf dem Arbeitsmarkt dar. Die Ergebnisse sollen den Teilnehmern und beteiligten Unternehmen von effektivem Nutzen sein, indem durch die Zusammenarbeit Lösungsansätze für Innovationen in ihrer Produktion sowie lokale Beschäftigungsmöglichkeiten entstehen. Die weitgehende Trennung von produzierender und Kreativindustrie soll damit aufgehoben werden und lokale Beschäftigung vorbereitet werden.

Wer steht dahinter?

Das Projekt wird vom Büro INPOLIS durchgeführt. Regionale Kooperationspartner sind neben der Stadt Guben (wo die Workcamps stattfinden werden) die IHK Cottbus, die Gründerwerkstatt Zukunft Lausitz sowie die Transferstelle der BTU Cottbus und die ZAB. Zusätzlich werden mehrere nationale und internationale Organisationen eingeladen, die in strukturschwachen und peripheren Regionen Europas in der Lage waren, ähnliche Projekte zu entwickeln. Durch den Austausch von Erfahrungen und Lösungsansätzen soll es gelingen, kollaboratives Arbeiten in Brandenburg zu verankern und nachhaltige Modelle für Kooperationen von Kreativen und regionalen Unternehmen zu implementieren. Partner sind u.a. die Grüne Werkstatt Wendland, das Institute of Place Management (IPM) in Manchester und die Region Kreta (Griechenland).

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