Projektbörse

TREVIRA_2Der Partner: 

Das Partnerunternehmen produziert Polyester-Fasern und Garne für Textilprodukte. Damit steht es für die jahrhundertealte Tradition der Textilproduktion in Guben – allerdings mit modernster Technik. Hervorgegangen aus einem Chemiefaser-Kombinat ist es heute mit rund 600 Beschäftigten größter Arbeitgeber am Standort.

Die Idee (1):

Recycling von Textilien. Der Garnhersteller möchte seinen Stoffkreislauf schließen, Kunden soll es ermöglicht werden, nicht mehr benutzte Produkte zurückzugeben und daraus sollen neue Produkte entstehen. Wie können Restmaterialien aus der Filamentproduktion nachhaltig weiter- oder wiederverwendet werden und einer neuen Funktion zugeführt werden? Wie kann dies sinnvoll mit der Unternehmenskommunikation verknüpft werden?

Die Idee (2):

Das Unternehmen möchte seine Außenwirkung in Guben verbessern. Wie kann das Werk “in die Stadt geholt” werden? Wie kann das Unternehmen sichtbarer und attraktiver für Fachkräfte werden? Ausgehend von einem Tag der offenen Tür soll weitergedacht werden… Gemeinsam mit Schülern aus Guben werden Ideen für den Tag der offenen Tür entwickelt, von der Produktion von Souvenirs bis zu Installationen in der Stadt sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

ApfelDer Partner:

Ein lokaler Verein hat das Ziel, die traditionsreichen Gubener Apfelsorten wiederzubeleben. Guben war Anfang des 20. Jahrhundert Mittelpunkt eines Obstanbaugebietes und noch heute finden sich in der Stadt und der Umgebung über 40 bedrohte Sorten.

Die Idee:

Wie kann die Apfelproduktion wiederbelebt werden? Dazu muss zum einen untersucht werden, wie die lokale Produktionskette (auch Grenzüberschreitend – denn in Polen befinden sich noch zahlreiche Plantagen) wieder geschlossen werden kann und wie ein Marketing für die alten Sorten aussehen kann? Unterstützer und Netzwerkpartner bei diesem Thema ist die großartige Initiative mundraub.org. 

Handwerk2Der Partner:

Der Familienbetrieb wurde 1902 als kleine Bau- und Kunstglaserei gegründet und befindet sich heute in der 4. Generation. Noch heute werden hier neben Fensterbauern auch Glaser ausgebildet, welche das alte Handwerk erlernen. Inzwischen werden hier aber mit modernsten Maschinen Glas- und Metallbauteile gefertigt.

Die Idee:

Der Glas- und Metallbauer möchte sein Produktspektrum erweitern und sucht innovative Ideen für die Weiterverarbeitung hochwertiger Metallreste. Nachdem in der ersten Projektwerkstatt im Mai 2014 einige Prototypen entworfen wurden, sind nun kreative Vertriebswege gesucht.

Built a Rock

Der Partner:

Alles fing an mit der Leidenschaft am Klettern. Um den Mangel an Klettermöglichkeiten in der Region zu begegnen errichtete der Betrieb einen Kletterfelsen. Aus dem Prototyp wurde ein Marktschlager und seit über 15 Jahren nun baut der Betrieb Kletterfelsen aus Spritzbeton, die weltweit vermarktet werden.

Die Idee:

Der Betrieb sucht nach Möglichkeiten sein Produktsortiment zu erweitern. Zum einem durch Ideen wie das Hauptprodukt Kletterfelsen weiter entwickelt werden kann (gesucht werden insbesondere modulare und mobile Systeme), aber auch durch die Entwicklung von möglicherweise völlig neuen Produkten, die aus Spritzbeton gefertigt werden können. [Auto-Challenge]*

Gubener Industriekultur

Der Partner:

Die Stadt Guben hatte den Aufschwung in das Industriealter durch die Hut- und Tuchmacherindustrie begründet und formte mit Forst (Lausitz) und Cottbus das „Textildreieck“, welches als bedeutender Ansiedlungsstandort für Großbetriebe am Anfang des 20.Jahrhunderst galt. Guben war einst bekannt als „Stadt der Hüte und Tuche“ sowie als Produktionsstandort für die „Gubener Wolle“. Vor dem Hintergrund einer langjährigen Geschichte in der industriellen Textilproduktion in Guben, stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten bestehen diese Geschichte für Bewohner und Besucher wieder erlebbar zu machen. Insbesondere ein reichhaltiger Fundus an alten Werkzeugen und Maschinen legt eine nachhaltige Nutzung im musealen Kontext nahe.

 Die Idee:

Die Stadt sucht nach Möglichkeiten die historische Industriekultur für Bewohner und Besucher erlebbar zu machen mit einem besonderen Fokus auf der Einbindung von historischen Werkzeugen und Maschinen, welche sich noch immer verstreut in Guben wiederfinden. Eine eventuelle Erweiterung und Verbesserung des Stadt- und Industriemuseums Guben ist angedacht und besteht als möglicher Lösungsansatz. Gefragt sind aber auch neue Ausstellungskonzepte sowie digitale/analoge/interaktive/kreative Ansätze und Ideen, um die komplexe Industriegeschichte der Stadt für Bewohner und Besucher erlebbar zu machen.

GWG

 

Der Partner:

Die Gubener Wohnungsbaugenossenschaft kann auf eine lange Tradition genossenschaftlichen Wohnens zurückblicken. Seit 1895 wohnt man in Guben gut und sicher im genossenschaftlichen Wohnraum. Genossenschaftliches Wohnen bedeutet für die GWG, nicht nur gut, preiswert und sicher zu wohnen, sonder auch wohnen und wohl fühlen. Ziel ist dabei stets eine hohe Qualität im Service und Umgang mit den Genossenschaftsmitgliedern zu gewährleisten. Auf Grund des letztjährigen Rückbaues hat sich der Wohnungsbestand reduziert, so dass die GWG derzeit über 2.502 Wohnungseinheiten und 43 Gewerbeeinheiten verfügt.

Die Idee:

Auch zukünftig möchte die GWG ihren Genossenschaftsmitgliedern ein bestmögliches Wohnumfeld bieten durch zukunftsweisende nachbarschaftliche Kooperationen und Verbesserung des Wohnumfeldes. Im Rahmen einer alternden Genossenschaftsmitgliederstruktur treten hierbei neue Herausforderung auf, welche es gilt durch innovative Ansätze zu lösen. Handlungsfelder in diesem Projekt sind Themen in der nachbarschaftlichen Kooperation, Müllentsorgung, Grünlandpflege und allgemeine Verbesserungen des Wohnumfelds. Insgesamt stellt sich die Frage, wie kann die GWG sicherstellen, dass den Genossenschaftsmitgliedern auch in Zukunft eine hochqualitatives Wohnumfeld zu Teil wird?

 

*Auto-Challenge: Diese Projektpartner sitzen etwas weiter vom Basislager der Projektwerkstatt entfernt. Um sich während der Projektwerkstatt häufig mit dem Partner zu treffen, wird ein eigenes Auto empfohlen – oder die Bereitschaft die Lausitz mit dem Bus zu erkunden.

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